Manchen foodbloggern und -innen scheint wirklich alles auf Anhieb zu gelingen. Das Resultat bewundernswürdiger Fertigkeiten! Mir ist hingegen neben andern Desastern nach der Vorprobe nun auch die Hauptprobe für unser Osteressen geplatzt.
Beim ersten Fehlschlag im Februar hatte ich die Körbchengrösse für den Strudelteig zu gross bemessen, die Knusperringe bombierten und blätterten, die (getrockneten) Morcheln füllten die Strudelteigringe nur zur Hälfte. Der grüne Romanesco war eh völlig unpassend und diente damals nur als Platzhalter mangels Grünspargel.
Beim zweiten Versuch stimmte der Durchmesser der Körbchen. Während ich die ersten Grünspargelspitzen und frische Morcheln sowie in der dritten Pfanne die Spargelstücke zubereitete, gerann mir im vierten Topf die Bärlauchmousseline. In der Hektik fand sich keine Zitrone, um die Sauce zu retten. Ist ja auch ein langes Jahr her, seit ich sowas zubereitet habe. Aber ich weiss nun immerhin, wo ich ansetzen muss und vor allem, dass es sich lohnt, die Übung ein drittes Mal zu wiederholen.
Dann waren da noch die zu hell gefärbten Ostereier. Wäre vielleicht Zeit, mal eine längere Pause einzulegen.