Rotwein-Risotto inspiriert von einem Rezept in Dania Luccherinis Buch La cucina toscana della Chiusa, ISBN 3-85502-336-0. Dazu braucht es nicht unbedingt einen teuren Brunello di Montalcino, aber ein gutes Resultat erhält man nur, wenn man einen geeigneten Wein verwendet. Geeignet sind aromatische, “süsse” Weine (mit “süss” meine ich nicht den Gehalt an Zucker): dazu gehören viele italienische, spanische und portugiesische Weine, aber auch mit Cabernet-Merlot Blends oder Merlots aus Übersee kann man ein gutes Ergebnis erzielen. Unbefriedigend wird das Resultat mit Weinen, die entweder durch ihre Jugend, ihren Traubencharakter oder ihren Ausbau Säure-, Tannin-, oder Barrique-betont sind. zum Rezept:
Zutaten
200 g Rundkornreis (Carnaroli)
2 Schalotten fein geschnitten
3 dl Rotwein (Brunello oder Vino Nobile di Montepulciano)
4 dl heisse Gemüsebrühe
4 Elf. Parmesan gerieben
50 g Butter
Salz, Pfeffer
Zubereitung
(1) 30 g Butter in der Pfanne schmelzen lassen, Reis zugeben und glasig dünsten, die Schalotten zufügen und kurz mitdünsten (dürfen keine Farbe annehmen) und mit der Hälfte des Rotweins ablöschen.
(2) Den Risotto unter stetem Rühren bis zur sämigen Konsistenz einkochen, die verdunstete Flüssigkeit immer wieder durch kleine Zugaben von zunächst Rotwein (bis auf einen Rest von 30 ml), dann der Gemüsebrühe, ersetzen.
(3) Nach 20 Minuten restliche Butter, den Parmesan und den letzten Rest des Rotweins unterrühren.
(4) Mit Pfeffer und ggf. Salz abschmecken.
Anrichten
(5) Risotto in tiefe Tellern anrichten. Die Dekorationstrauben müssen nicht sein.
zum Risottokochen habe ich bereits gesagt, was es zu sagen gibt:
Und ewig kocht der Risotto
Meine andern Risotti:
Risotto alla Salvia e Aceto Balsamico
Risotto printanier au vin jaune
Risotto ai mirtilli