Kalt und unfreundlich war das Wetter in Luzern, als ich mich mit Regenschirm auf den mir nun schon zur Tradition gewordenen Marktbesuch aufmachte. Frühere Besuche siehe hier und hier und hier.
Vor der Jesuitenkirche gings ruhiger zu, als an sonnigen Tagen. Auf dieser Reuss-Seite habe ich mich mit Sauerteig-Brot vom Eigenbrötler eingedeckt. Ab sofort ein Muss bei jedem Luzernbesuch.
Am Löwendenkmal schnell noch ein Münze über die linke Schulter ins Wasser geworfen, jaja, gleich wie am Fontana di Trevi in Rom, mit derselben wundertätigen Wirkung, der nächste Kurs bei Rosenblatt (Gemüseküche) findet am 14. August statt und dazu möchte ich wiederkommen.
Das Löwendenkmal erinnert in der Allegorie eines sterbenden Löwen an die 1792 beim Tuileriensturm in Paris rund 760 gefallenen Schweizergardisten. Das Mal ist in einen ehemaligen Sandsteinbruch gehauen. Als Kind besass ich schon ein kleines Exemplar des Löwen in Gips. Entworfen wurde es vom dänischen Bildhauer B. Thorvaldsen.