Nach der frühlingshaften Mairübchenchartreuse war ich unschlüssig, was ich mit dem zweiten gekauften Bund anstellen sollte. Bei undimanche habe ich ein aus dem Buch Le meilleur et le plus simple de Robuchon, Patricia Wells, Ed. Robert Laffont, 1994 nachgekochtes Rezept gefunden, das mir gefallen hat. Genau das Gegenteil von meinem Gericht: herbstlich, kraftvoll aromatisch, eine ideale Beilage zu kräftigem Braten, Frikadellen. Aber auch als Alleinunterhalter auf dem Teller toll. Gut gibt es sie bis dann noch als Herbstrübchen.
Zutaten
Hauptgericht für eine Person gekocht:
1 Bund Mairübchen (gerüstet 280 g) mit Blattwerk
25 g Butter gesalzen
ein kleiner Schuss Olivenöl
1 Elf. Puderzucker
Salz, Pfeffer
ca. 1 dl heisse Geflügelbrühe (meine aus dem Glas)
für das Blattwerk:
wenig Butter
1/2 kleine Schalotte, gehackt
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
Zubereitung
(1) Navets putzen und rüsten, die Blätter waschen.
(2) In einer Sauteuse die Butter mit wenig Olivenöl bei moderater Hitze aufschäumen. Navets zugeben, gut durchschwenken und mit dem Puderzucker überstäuben. Ca. 10 Minuten unter häufigem Wenden dünsten. Salzen und Pfeffern.
(3) Wenig Brühe zugeben, häufig durchschwenken und die Brühe vollständig verdampfen lassen, wiederum wenig Brühe zugeben, und in gleicher Weise während insgesamt ca. 30 Minuten fortfahren bis alle Brühe verbraucht ist.
(4) Indessen die dicksten Stiele abschneiden und das Kraut ca. 3-4 Minuten in kochendem Salzwasser blanchieren. Kalt abschrecken, Wasser auspressen und grob schneiden.
(5) Schalotte in wenig Butter anziehen, Kraut darin aufwärmen, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
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