
Ich habs geschafft. Endlich mal was nachgekocht aus der Rezeptsammlung der talentierten Köchin aus Paris. Die kleine Rezeptänderung möge Sie mir verzeihen. Von mir aus hätte es durchaus Blutwurst sein dürfen. Aber Frau L., ohnehin im Moment gesundheitlich reduziert, mags lieber ohne Blutwurst. Drum lass ich die Blutwurst zur Rande (Austria: Rohne) mutieren. Mit Blutwurstgewürz nachgebessert. Blut trieft im Teller. Und doch, trotz rünstiger Optik…. mir fehlt die Wurst. zum Rezept
Zutaten
für den Topinambur-Parmentier:
ca. 500 g Topinambur
2 Schalotten
1 kleiner Knoblauch
5 dl Milch
Butter
Salz, Pfeffer
für die Blutwurst anderer Art:
1 Rande
2 dl Rotwein
1 Schalotte
Butter
1 Tlf. Speisestärke
Prise Kardamom
1/2 Tlf Majoran, 1/2 Tlf. Thymian
Prise Piment, schwarzer Pfeffer, Salz
für den finish:
Panierbrösel
Butterflöckchen
Zubereitung
(1) Topinambur schälen und in Stücke schneiden. In einem Topf die Schalotten und etwas Knoblauch anschwitzen und dann die Topinambur dazugeben. Mit Milch aufgiessen und ca. 20 Minuten weichkochen lassen.
(2) Die Topinambur herausheben und durch ein passevite (flotte Lotte) treiben, abschmecken und beiseite stellen.
(3) Parallel dazu die Rande schälen und in kleine, etwa gleichgrosse Würfelchen (ca. 5-8 mm Kante) schneiden, die feingeschnittene Schalotte in der Butter anschwitzen, Randenwürfelchen dazu, dann ablöschen mit dem Rotwein, Gewürze und Stärke zugeben und garkochen. Das dauerte weissgottwarum 45 Minuten. Falls es zusehr einkocht, mit Wasser wieder verflüssigen. Am Schluss soll eine konfitürige, würfelige Masse entstanden sein.
(4) Randenmasse in eine Gratinform von 18cm Durchmesser füllen, darauf der Topinambur-Parmentier.
(5) Überstreuen mit Panierbröseln und ein paar Butterflöckchen.
(6) 15 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 200°C gratinieren.
wem meine Randen-Blutwurst zuwenig blutwurstig schmeckt, halte sich an das untenstehende Rezept
