Burro di Ginepro

Original: http://lamiacucina.blog/2007/10/22/burro-di-ginepro/
Datum: 2007-10-22T04:00:22+02:00
Geändert: 2010-02-20T19:43:04+01:00
Kategorien: Beilagen
Schlagworte: Wacholder

Wacholderbeeren
Wacholderbutter. Schade, dass der Wacholder oft nur in Wildgerichten verwendet wird. Im Ristorante Passerini in Chiavenna wird Wacholderbutter als Beilage zum Brot serviert. Eine Köstlichkeit, an der ich mich satt essen könnte. Schmeckt auch als Aroma-Butter zu kurz-gebratenem Fleisch. Und zwar zu jeder Jahreszeit.
Im Engadin findet man im Herbst genug dieser Wildfrüchte. Ich habe wieder fleissig davon gesammelt und sie eingefroren. Erstaunlicherweise waren die Beeren in der höchsten Lage (Muottas-Muragl ob Pontresina) vollreif, fast angetrocknet, während sie im Tal meist noch grünlich-violett waren. Höhensonne ? Die Wacholderbutter kann man aber auch mit getrockneten Beeren machen. Wacholderbutter hört sich ja recht banal an, ich hab aber einige Versuche gebraucht, bis mir eine wohlschmeckende Rezeptur gelungen ist. zum Rezept

Zutaten
2 Elf. Wacholderbeeren frisch oder gefroren
100 g Butter, weich
1 Tlf. Zitronenschale gerieben
1 Tlf. Zitronensaft
1 Tlf. Colemans Senfpulver, das nämliche wie in Bollis Kitchen abgebildet
5-10 ml Wacholderschnaps
Salz
Pfeffer
Worcestershire-sauce nach BedarfWachholder im Mörser
Zubereitung
(1) Wacholderbeeren gefroren (oder trocken) im Cutter klein schneiden. Im Cutter gehts besser als im Mörser.
(2) Butter mit Handrührwerk schaumig schlagen und die Zutaten einrühren.
(3) Mindestens über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.
(3) Am andern Tag wieder erweichen lassen, dann nachwürzen.