Was macht man in Meggen, wenn der den ganzen Samstagmorgen dauernde Kochkurs nachmittags von einer Pause unterbrochen wird, bevor die Kocherei am frühen Abend wieder losgeht ? Als Koch hat man Anrecht auf eine Zimmerstunde, als Blogger eilt man ruhelos zur nächstgelegenen Sehenswürdigkeit, hier dem Schloss Meggenhorn.
1240 wurde “Mekkenhorn” erstmals in einem Vertrag zwischen dem Kloster Engelberg und Graf Rudolf III. von Habsburg erwähnt. 1406 gelangte die Herrschaft an die Stadt Luzern und bis ins 16. Jahrhundert gehörten Teile des Landsitzes zum Chorherrenstift St. Leodegar in Luzern.
1626 kaufte der Luzerner Patrizier Ludwig Meyer von Schauensee das Landgut und arrondierte es mit Haus und Gutshof, wie es heute noch besteht.
Schloss Meggenhorn erhielt seine heutige Form in den Jahren 1868-70 nach dem Vorbild des Loire-Schlosses Chambord. Die neugotische Kapelle kam 20 Jahre später im Auftrag der damaligen Besitzerin Baronin Heine-Kohn hinzu.
1975 erwarb die Gemeinde das Anwesen von der Familie Herwarth-Frey. Heute ist es Sonntags öffentlich zugänglich und wird für Anlässe, Trauungen etc. vermietet.