CH-6710 Biasca: Chiesa San Pietro e Paolo

Original: http://lamiacucina.blog/2011/06/12/ch-6710-biasca-chiesa-san-pietro-e-paolo/
Datum: 2011-06-12T04:00:53+02:00
Geändert: 2011-06-11T21:04:25+02:00
Kategorien: Besuch in..
Schlagworte: Keine
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himmelan

Wer in Biasca in den Himmel will, muss sich auf einen steilen, steinigen Weg gefasst machen. Auf halbem Wege versuchte mich eine 1 Meter lange Schlangenschleiche -immer 20 cm abziehen, ich hatte kein Messband dabei- zu verführen und vom geraden Weg abzubringen. Nach dem ersten Schreck rief ich ihr ein “Vade retro Satanas! zu und bin mutig weitergestapft. Die Schlange wich in ihr Versteck in einer Mauerspalte. Nach dem guten Mittagessen im Ristorante Stazione in Lavorgo (siehe den Besuch von Sabine) hätte ich ohnehin keinen Apfel mehr essen mögen.

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Biasca, Chiesa San Pietro e Paolo

Aber ich habs geschafft, bin oben angekommen. In der Kirche Sankt Peter und Paul in Biasca. Den Ort in der untern Leventina muss man sonst nicht kennen, deshalb fahren wohl auch alle Italienfahrer daran vorbei.

Die romanische Basilika ist durch fünf Paare quadratischer Säulen in drei Schiffe aufgeteilt und entspricht in ihrem Grundriss einer frühchristlichen Basilika. Die hohen Wände des kargen Mittelschiffs sind fensterlos, die Seitenschiffe sind durch schmale Bogenfenster gegliedert. Die Kirche wurde an einen steilen Felshang gebaut, dadurch steigt der Boden gegen den Chor hin an. Diese natürliche Bodenneigung ergibt eine verblüffende, gewaltige Raumwirkung.

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Oben Gott, unten Volk, wie sich das gehört

Die heutige Gestalt der bergseitigen östlichen Partie geht auf das 12. Jahrhundert zurück: Je das letzte Joch auf jeder Seite wurde mit einem Kreuzgewölbe überdeckt. Die schachbrettartigen Grisaillemalereien in den Kreuzgewölben stammen aus dem 13. Jahrhundert.

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Löwe mit Schlange, Katze mit Vogel

Die zahlreichen Fresken auf Wänden und Pfeilern stammen mehrheitlich aus dem 15. Jahrhundert. Einige lassen sich ins 17. Jahrhundert datieren.

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Werk des Antonio de Tradate, Ende 15. Jhdt.

Das Abendmahl wurde gegen Ende des 14. Jahrhunderts gemalt. Karg die Speisen, verglichen mit unserem Mittagsmahl.

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auf dem Tisch Ringbrot (oder Willisauer-Ringli ?)

Um einiges älter sind einzelne romanische Figuren, zB. dieser freundliche Herr. Nur der Herr mit der Handorgel und der Gelfrisur scheint neueren Datums zu sein.

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Archaische Frontal-Relieffigur, romanischen Ursprungs

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Schacher Seppli mit der Handorgel ?

Nach Hause gings über den Lukmanier. Angenehm, wenn man sich bei der Fahrt an den Randsteinen Richtung Hause orientieren kann. Die vielen Eindrücke machen einen ganz seh-trunken.

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Randsteine an der (alten) Lumanierstrasse

Quelle: wiki