Nein, geeister Gazpacho oder geeiste Melonensuppe kommen mir nicht auf den Tisch. Ich mag weder Magenkrämpfe noch innere Gefrierschäden. Einen einfachen Salat aus Wassermelone, Gurke und Zwiebeln ziehe ich vor. Mit Zitrone und Olivenöl zimmerwarm serviert, erfrischt er nicht nur ebensogut wie die gefrorene Konkurrenz, er schmeckt auch nach etwas. Die einfachsten Dinge sind oft nicht die schlechtesten. Und die einfachsten Dinge kommen meist aus Italien. Die Idee dazu habe ich gefunden im italienischen Blog unafinestradifronte.
Mein Beitrag zum kochtopf-event Melone, diesmal betreut von estrellacanela.
Zutaten
1/2 Mini Wassermelone
1 mittlere Nostrano Gartengurke
1 mittlere Cipolla di Tropea oder sonst eine milde Zwiebel
Saft einer ganzen Zitrone
1 Elf. Olivenöl extra
1 Peperoncino
2-3 Zweiglein Pfefferminze
Salz
dazu habe ich noch 2 Elf. abgetropfte Salzzitronenwürfel von hier gegeben, ist aber nicht zwingend.
Zubereitung
(1) Melone waschen, halbieren, in Schnitze und dreieckige Stücke schneiden, die grüne Lederhaut lass ich nicht dran, Gurke schälen, ebenfalls in mundgerechte Stücke teilen. Die Zwiebel und den Peperoncino fein würfeln. Die Pfefferminzblätter mit der Schere zu feinen Streifen schneiden.
(2) In einer grossen Schüssel mit dem Saft der Zitrone und dem Olivenöl gut mischen, Salzen und etwa 2 Stunde marinieren lassen.
Anmerkung
Der Salat wirkt sehr erfrischend und leicht, trotz dem Saft der ganzen Zitrone ist er nicht sauer. Neuesten genetischen Forschungsergebnissen zufolge, stammt die gemeinsame Urform der Melone (Cucumis melo) und ihrer Cousine, der Gurke (Cucumis sativus), aus Asien (Indien, Himalya). Siehe Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA. Es passt gut zusammen, was zusammengehört.