CH-4463 Buus: Lob der Beständigkeit

Original: http://lamiacucina.blog/2010/07/18/ch-4463-buus-lob-der-bestandigkeit/
Datum: 2010-07-18T04:00:28+02:00
Geändert: 2010-07-17T21:12:12+02:00
Kategorien: Besuch in..
Schlagworte: Keine
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Blick von der Buuser Höhe ins Dorf hinunter

In einer tiefen Mulde am Nordfuss des Farnsbergs liegt das kleine Dorf  Buus mit knapp 1000 Enwohnern. Mitten im Dorfzentrum der Gasthof zum Stab. Vor 40 Jahren wohnten wir im Dorf ennet dem Hügel und assen hier öfters die guten Wienerschnitzel mit Pommes frites. Damals noch von der Schwester des damaligen Besitzers zubereitet. Serviert von Vreni, der fröhlichen Serviertochter. So nannte man die Servierfachkräfte in jener Zeit. Die damaligen Besitzer haben längst aufgehört, das Wirten wurde ihnen zu beschwerlich. Frau Vreni, ausgebildete Köchin, hat den Betrieb vor etwa 30 Jahren übernommen, ihr Mann kocht, aufs Beste angelernt. Die Jahre kamen und gingen. Wir sind in die Stadt gezogen, haben den Stab etwas aus den Augen verloren, und wiedergefunden. Wenn schon keine Ausreisen in fernere Gegenden, dann halt in die Nähe.

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Mühle, schon 1459 erwähnt

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Gasthaus zum Stab

Das Innere sieht unverändert aus, immer wieder mal gestrichen, gepflegt, der Blumenschmuck aus dem Bauerngarten wird von Frau Vreni zusammengesteckt. Und das Schönste: Das Wienerschnitzel und die Pommes schmecken noch gleich gut, wie vor 40 Jahren. Kleine Speisekarte: Speckplättchen, Salami-, Schinkenbrot, Wienerschnitzel, Cordon-bleu, Rahmgeschnetzeltes mit Rösti, alles traditionell zubereitet. Tischtuch gibts  bei à la carte Bestellungen, sonst Papiersets. Selbst das war schon vor 40 Jahren so. Frischer Salat ohne braune Ränder vom Herumstehen, tadellose Fleischqualität, gut und liebevoll zubereitet. Und das zu höchst anständigen Preisen.

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Wienerschnitzel, Pommes

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Meringues mit Glace

Die Ortschaft gehörte im Mittelalter zum Kloster Beromünster, wobei die Kastvogtei zunächst  an die Grafen von Lenzburg, später die Grafen von Frohburg, ab 1323 an die Grafen von Habsburg-Laufenburg und schliesslich an die Thiersteiner überging. 1461 wurde Buus an Basel verkauft und war 300 Jahre lang unter der Herrschaft der Basler Landvögte.

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Dorfkirche St. Michael, 1860

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baufälliger Zeuge des Weinbaus

Der Weinbau ist bereits 1274 urkundlich bezeugt. Buus verfügt über eine Rebfläche von knapp 8 ha, wovon rund die Hälfte von Kleinproduzenten, welche im Weinbauverein zusammengeschlossen sind, bewirtschaftet werden.

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Ein für den Baselbieter Tafeljura typisches Landschaftsbild, Hügel, Wiesen, Äcker mit leider zunehmend verschwindenden Hochstammbäumen (Kernobst und Tafelkirschen).

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Quelle: Gemeinde Buus
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