In jeden Ferien packt mich einmal pro Woche der Wandertrieb in die Höhe. Frau L. lässt mich dann ziehen. Mit dem Oberengadiner Linienbus gings erst nach Maloja, dann zu Fuss zum Cavlöccsee. Weiter hinein ins Tal Richtung Val Forno. Nach spätestens 2-3 Stunden war jedoch Schluss, die kaputten Herzklappen mahnten mich zur Umkehr, erinnerten daran, dass meine Zeit als Bergwanderer um ist.
Der Morgennebel hinterlässt auf allen Nadeln glitzernde Tautröpfchen.
Steindächer aus Schiefer bedecken hier die Alphütten. Ein wunderbar beruhigender Anblick.
In den Bergen geht es ständig bergauf. Selten runter. Moderndes Holz lässt einen schauen, verweilen und Atem holen.
Und wieder musste ein Erstbesteigungsversuch der Fornohütte vorzeitig abgebrochen werden. Ist auch besser so, bin eh nicht schwindelfrei.