
Der Besuch liegt zwar schon gut 4 Wochen zurück, wir wollten hier nur zum Mittagessen einkehren, doch alle halbwegs akzeptablen Gasthäuser waren gleichzeitig geschlossen. Die einzige offene, verrauchte Bierkneipe haben wir auf dem Absatz drehend gleich wieder verlassen. Gelegenheit, sich das Besucher- und Gastronomieentleerte Städtchen wieder einmal in aller Ruhe näher anzusehen, wenn auch mit knurrendem Magen. Wir haben uns am Abend zuhause an einem Käsefondue schadlos gehalten. Rauchfrei.
| St. Nepomucène | Portal eines noblen Hauses |
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Saint-Ursanne liegt an einer Schlaufe des Doubs an einem Ort, an dem 612 der Eremit Ursicinus, ein Schüler des Heiligen Columban, seine Klause aufgeschlagen hatte. Später gründeten andere Mönche über dessen Grab ein Kloster, das gegen 850 erstmals in einer Urkunde eindeutig erwähnt ist und zur Diözese Besançon gehörte. Im 11. Jahrhundert wurde eine neue Abtei errichtet, während die alte Klosterkirche zur Pfarrkirche umgewandelt wurde. 1139 wird der Ort als Sancti Ursicini erwähnt. Im 12. Jahrhundert erfolgte die Umwandlung der Abtei in ein Chorherrenstift, das ab 1210 dem Fürstbistum Basel unterstand und das gesamte Gebiet des Clos du Doubs umfasste. Das um das Kloster entstandene mittelalterliche Städtchen erhielt 1338 Marktrechte.
| Die romanische Stiftskirche | Krypta |
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| Der Kreuzgang | Das Leben hat uns wieder |
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Historische und kulturelle Textauszüge aus: Artikel Saint-Ursanne. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 22. März 2008, 04:28 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Saint-Ursanne&oldid=43995936 (Abgerufen: 11. April 2008, 13:23 UTC)