
Ein Gedicht von einem Gericht. Das der Übertitel zu einem Rezept, das vor etwa 8 Jahren im MIGROS-blättchen erschienen ist. Meine Spaghetti sind ein wenig diesem Rezept, ein wenig den cipolle rosse zu maltagliati von Bolli’s Kitchen nachempfunden. Ich hab noch ein paar selbstgesammelte Wacholderbeeren hinzugefügt. Schmeckt ausgezeichnet. Könnte als Spaghetti mit Trockenbeerenauslese durchgehen. zum Rezept
Zutaten
Hauptgericht für 2 Personen
250 g Spaghetti
3 Scheiben Rohschinken (Vulcano aus der Steiermark wars diesmal, “das Produkt beseelter Menschen”..hmm..)
6 grosse Schalotten, streifig geschnitten
1/2 Knoblauch, fein geschnitten
10 Wacholderbeeren
1 Tlf. flüssiger Honig (Kastanien- oder Akazienhonig)
1.5 dl Hühnerbrühe
4 Elf. Halbrahm
1 Elf. gehackte Kräuter (glatte Petersilie, Salbei)
Parmesan frisch gerieben
| Schalotten anrösten | Die Schalottensauce wartet auf den Einsatz |
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Zubereitung
(1) Rohschinkenblätter in einer beschichteten Bratpfanne knusprig braten. Herausnehmen, auf Haushaltpapier abtropfen lassen.
(2) Schalotten mit Knoblauch und Honig und den zerdrückten Wacholderbeeren in der gleichen Bratpfanne im verbliebenen Fett, zugedeckt auf kleinstem Feuer, etwa 15 Minuten dünsten, Brühe zugeben und offen bei kleiner Hitze einkochen, würzen. Den Rahm zufügen und sämig einkochen.
(3) Spaghetti in kochendem Salzwasser bissfest kochen, abgiessen, abtropfen und in der Bratpfanne mit der Reduktion der Schalotten mischen. Kräuter zufügen.
(4) In vorgewärmten tiefen Tellern anrichten. Mit dem Rohschinken belegen. Käse separat dazu servieren.