
Krautsalat aus dem Gürbetal, einem Anbaugebiet für Chabis (Weisskohl) in der Schweiz. Letztes Jahr gegessen im Restaurant Casa Sotero in Blumenstein. Nachempfunden und aufgeschrieben von Frau L., nun wieder einmal nachgekocht von mir, immer noch Alleinkochender der lamiacucina GmbH. zum Rezept
Zutaten
für 2 Personen:
250-300 g Chabis (ein halber, kleiner Kopf)
50 ml weisser Apfelessig
1 Elf. Apfelbalsam von Gölles (wenn nicht vorhanden: 1 gestrichener Tlf. Zucker)
2 Elf. Speiseöl
1 Tlf. Kümmel
Salz, Pfeffer
70 g geräuchte Speckwürfelchen
1-2 Scheiben Toastbrot oder Baguette in kleinen Würfeln
| Kraut stampfen | Brot und Speck rösten |
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Zubereitung
(1) Kabis halbieren, Strunk herausschneiden. Auf einem Hobel oder einer Mandoline in 2 mm dicke Scheiben raspeln. Den Krauthaufen in kochendes Salzwasser geben und genau 1 Minuten blanchieren. Abgiessen, das Kraut noch warm in einen engen, hohen Topf geben und mit einem Fleischhammer durchstampfen. 15 Minuten ziehen lassen, das Kraut immer wieder lockern, danach stampfen, noch besser: von Hand durchkneten.
(2) Nach diesem Walkprozess das Wasser abgiessen, den Essig ggf. mit Zucker einmal aufkochen und über das Kraut giessen. Kümmel, Pfeffer, das Oel zugeben, gut durchmischen, zwei, dreimal durchstampfen und beiseite stellen.
(3) Speckwürfel mit den Brotwürfeln ohne Fett in einer Bratpfanne knusprig rösten.
Anrichten
Das noch warme, oder gewärmte Kraut anrichten, Speck- und Brotwürfel draufgeben.
| inoffizielle Version |
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