Kunst schafft neue Sichtweisen. Am Wegrand begegne ich immer wieder Statuen, Plastiken, Skulpturen, Kunstwerken, die mir durch überzeugende Gestaltung und ausdrucksvolle künstlerische Aussage aufgefallen sind. Sie werben meist für irgendetwas Essbares oder eine Fress-Stätte. Wobei Fress-Stätte für einmal wörtlich gemeint ist. Da sieht man kraftvoll hingeworfene Farben, eine formale Geschlossenheit des skulpturalen Aufbaus, wie zufällig hingeworfene Löcher im Käse. Durchdringend gestaltete künstlerische Expression ! Wozu sich an Vernissagen die Ohren mit solchem Geschwätz vollschwurbeln lassen ? Am Strassenrand ist die wahre Kunst zu finden. Ein Dank an die Schweizer Restaurantbetreiber für die Pflege dieses Kulturguts.
Wäre ich jünger, würde ich die Kunstwerke einsammeln, ein Museum erbauen und sie darin ausstellen. Meldet sich jemand für die Führung des Museumsbistrots ? Allenfalls.
In dieser Reihe werde ich in loser Folge ein paar der vom PC-crash geretteten Köstlichkeiten aus meinem Kunstkabinett des kulinarischen Grauens vorstellen.