Die berühmtesten Pfefferkuchen kommen wohl aus der Lausitz (Sachsen). Dort werden sie auch heute noch fleissig gebacken.
Unsere kommen aus dem Rezeptbuch von Frau Curtius. Woher sie ihr Rezept hatte, wissen wir nicht. Der Name Pfefferkuchen ist vom mittelalterlichen Wort “Pfeffer” abgeleitet. Damals wurden darunter verallgemeinernd Gewürze aus Übersee verstanden. zum Rezept
Zutaten
170 g Zucker
2 Eier, gross
170 g Mandeln ungeschält, frisch gemahlen
170 g Weissmehl
1/2 Tlf. Zimt
1/2 Tlf. Sternanispulver (nicht zuviel, herrscht sonst vor)
2 Msp. Kardamompulver
1 Msp. Nelkenpulver
75 g Orangeat
25 g Zitronat
1/2 Zitronenschale gerieben
1 Prise Salz
für die Glasur:
1 Eiweiss
125 g Puderzucker
2 Tlf. Zitronensaft
Nonpareils
Vorbereitung
(1) Orangeat und Zitronat fein hacken oder kurz cuttern
(2) Zucker und Eier mit Kenwood-Schwingbesen mindestens 15 Minuten richtig schaumig rühren. Wichtig, im Teig hats kein Backpulver !
(3) Mandeln und Mehl mit Knethaken portionsweise einrühren.
(4) Orangeat, Zitronat und Gewürze einarbeiten
(5) Teig in Haushaltfolie einschlagen und 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen..
| Weisse Pfefferkuchen gebacken, vor Glasur | Zuckerglasur am Schwingbesen |
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| Meine liebste Ausstechform | Bereit zum Verpacken |
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Zubereitung
(5) Teig zwischen Backpapier 1 cm dick ausrollen.
(6) Guetzli ausstechen.
(7) Auf Backpapier auf einem Tablett verteilen und 1 Stunde im Kühlschrank vorkühlen lassen.
(8) Backpapier auf Backblech ziehen und im vorgeheizten Backofen 13 Minuten bei 175°C (Rille 2) backen.
Glasieren
(9) mit Glace Royale: 1 Eiweiss mit 125 g gesiebtem Puderzucker mit Schwingbesen 20 Minute schlagen. Portionsweise 2 Tlf. Zitronensaft untermischen.
Mit einem Messerrücken die Guetzli überziehen und Nonpareils auf die noch feuchte Glasur streuen. Anschliessend die Glasur 5 Minuten im Backofen (spaltbreit offen) bei 100°C antrocknen lassen.
Aufbewahrung
In Plasticbeutel einschweissen, Lagern bei 12°C. Alternative: gleich essen. So sind sie am besten.