Ein elegantes Agrumensorbet mit einem durstlöschenden, herrlichen Bitter-Aroma. Das Sorbet sollte unbedingt frisch zubereitet werden. (Esstemperatur etwa minus 5°C bis minus 8°C). Stein- und bein-gefrorenes Sorbet kann man zwar stehen lassen, rühren oder mikroondulieren bis es weich ist; das schmeckt dann aber nicht mehr gleich gut.
Dieses Sorbet ist nichts für Leute, die Brüsseler-Salat warm duschen, damit er nicht mehr bitter schmeckt und auch nicht für jene, welche das klebrig-süsse, ach so gerühmte geflügelte Schweizer Fabrik-Sorbet mit den ledersohlenähnlichen Dörrfruchtstücken vorziehen. zum Rezept:
Zutaten
500 ml Grapefruitsaft (von 4 rosa Grapefruits)
150 g Zucker
ggf. Saft einer halben Zitrone, zum Abschmecken, falls die Grapefruits zu süss sind
wenig abgeriebene Schale einer Biograpefruit oder Biozitrone
ca. 5-10 ml Campari Bitter pro Person.
Vorbereitung
(1) Grapefruitsaft frisch pressen (oder auftauen aus Eigenherstellung).
(2) Zucker, Agrumenschale und -saft im Mixer rühren bis der ganze Zucker gelöst ist, anschliessend durch ein nicht allzufeines Sieb filtern, sodass die feine Pulpe im Saft verbleibt.
(3) Saft im Kühlschrank vorkühlen.
Zubereitung
(4) Saft in der Glacemaschine rühren bis ein feines, weiches Sorbet entstanden ist. (Dieses sollte eine Temperatur von etwa minus 5°C bis minus 8°C aufweisen).
Anrichten
(5) das Sorbet in einem vorgekühlten Cocktailglas anrichten, mit wenig Campari umgiessen und sofort servieren.
Anmerkung
Falls das Sorbet tiefgefroren werden soll (was einer mittleren Todsünde gleichkommt), so sollte 20% des Zuckers durch Sorbitol ersetzt werden. (Sorbitol verzögert das Wachstum von Eiskristallen und Aggregieren von Luftblasen, damit bleibt das Sorbet im Gefrierfach etwas geschmeidiger. Sorbitol hat zudem nur etwas mehr als die Hälfte der Süsskraft von Saccharose, dadurch wird das Sorbet etwas weniger süss, jedoch auch etwas klebriger.