Bezaubernd sehen sie aus, die kleinwüchsigen rostblättrigen Alpenrosen. Eben war da noch Schnee, und schon beginnen sie zu blühen. Zuerst in den tiefern Lagen, dann höher. Sie duften apart und zart. Irgendwo meine ich einmal ein Kochrezept mit Alpen-rosen gelesen zu haben, finde in meinem meter-hohen Zettelhaufen natürlich nichts. Bei der letzten Fahrt über den Gotthard habe ich ausser einem kleinen Strauss noch eine Handvoll Blüten abgezupft, lege sie zuhause in Rahm eingebettet für 2 Tage in den Kühlschrank. Mal schauen, vielleicht gibts einen Alpenrosengratin. Ein Eigelb und etwas Zucker einrühren und ab in den Ofen. Sehr schön anzuschauen. Ein fast poetisches Bild.
Gottseidank hab ich während des Backens noch bei Wiki reingeschaut: GIFTIG Es sind schon Vergiftungen beim Menschen durch den übermäßigen Genuss von Honig aus Alpenrosen aufgetreten. …. es kann verlangsamte Herztätigkeit, schwacher Puls bis hin zum Koma und Tod durch Atemstillstand eintreten. Naja, wieder mal Glück gehabt. Bei meinem verlorenen Rezept handelte es sich vermutlich um den Schweinsbraten aus dem Restaurant-Hotel “Alpenrose”. Schade um den Gratin. Schade um den Beitrag für den Wildkräuter-Event des Gärtner-Blogs.